Monatsarchiv: Oktober 2010

Personalrekrutierung – wie finde und führe ich gutes Personal für den Kulturbetrieb (Oliver Scheytt)

Oliver Scheytt ist seit Jahren einer der gefragtesten Redner zur Kulturpolitik im deutschsprachigen Raum. Darüber hinaus hat er mit seiner Monografie „Kulturstaat Deutschland“ (2008) einen wichtigen Beitrag zur konzeptionellen Weiterentwicklung kulturpolitischer Fragen hin zu einer aktivierenden Kulturpolitik geleistet.

In Ludwigsburg spricht Oliver Scheytt zu einem Thema, das im Kulturbereich in den kommenden Jahren an Bedeutung gewinnt: Personalrekrutierung. Oder wie es in der Wirtschaft heißt: Headhunting. Der Wettbewerb um die klügsten Köpfe, die besten Manager und die kreativsten Querdenker ist dort bereits in vollem Gange. Auch im Kulturbereich drängen in den nächsten Jahren eine Menge gut ausgebildeter Kulturmanager auf den Markt. Weiterlesen

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Call for papers für Studierende, Absolventen und Doktoranden

Bewerben Sie sich jetzt mit Ihrer Bachelor-, Master-/Magister- oder Doktorarbeit und sichern Sie sich damit die kostenlose Teilnahme am Ludwigsburger Kongress Taten.Drang.KulturKulturmanagement in Deutschland 1990 – 2030.

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Privat finanzierte Kultureinrichtungen als Herausforderung für den öffentlichen Kulturbetrieb am Beispiel des Festspielhauses Baden-Baden (Michael Drautz)

Wie wird ein Opernhaus in Deutschland finanziert? 80% vom Staat, 20% Eigeneinnahmen – so lautet die gegenwärtige Faustformel für den bundesdeutschen Durchschnitt. Und die prekäre Lage der öffentlichen Haushalte legt nahe, dass die Subventionen bis 2030 sinken werden. Wie muss dann ein Opernhaus funktionieren, um weiterhin wettbewerbsfähig zu sein? Wie die Zukunft aussehen könnte, zeigt das Festspielhaus Baden-Baden, das, nach einer öffentlichen Anschubfinanzierung in den ersten vier Jahren, seit 2002 ohne Subventionen für die laufenden Produktionen auskommt. Michael Drautz ist seit der ersten Stunde im Jahr 1998 kaufmännischer Geschäftsführer in Baden-Baden. Weiterlesen

Der Bauchnabel als Rettung und Verhängnis. Über Mikromanagement und Makropolitik (Pius Knüsel)

Der gefragte Referent Pius Knüsel, Geschäftsführer der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia, spricht in Ludwigsburg über Mikromanagement und Makropolitik in der Kultur. Kulturmanager managen ein Projekt oder eine kulturelle Institution. Sie tun alles, um ihrem Gegenstand eine Zukunft zu ermöglichen. Das ist die Mikrosphäre, der Bauchnabel. Aus kulturpolitischer Sicht spielt das einzelne Projekt, das einzelne Haus oft keine Rolle. Weil seine Aufgabe auch von anderen wahrgenommen wird oder im großen Ganzen keine Rolle spielt. Das ist die Makrosphäre. Hier liegt ein fundamentaler Interessenkonflikt zwischen Kulturmanagement und Kulturpolitik. Weiterlesen

Vorbereitungen gehen in die nächste Runde

Seit April 2010 laufen die Vorbereitungen für den Kongress Taten.Drang.Kultur Kulturmanagement in Deutschland 1990-2030 unter der Leitung von Prof. Dr. Armin Klein auf Hochtouren.

Für die Organisation des Kongresses teilten sich die Studierenden im letzten Semester in die Arbeitsgruppen Marketing, Öffentlichkeitsarbeit, Finanzierung & Controlling sowie Kulturtourismus. Die jeweiligen Gruppen hatten die Aufgabe, ihr Themengebiet zum einen inhaltlich zu bearbeiten. Das heißt, mögliche Fragestellungen für die Fachforen zu diskutieren und dafür Referenten zu akquirieren. Zum Anderen sind die Gruppen für ihr Fachgebiet bei der Organisation des Kongresses verantwortlich. So ist beispielsweise die Finanzgruppe für die Finanzierung der Tagung zuständig.

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